Spatenstich für den Ersatzneubau am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden
Am 23.02.2026 wurde mit dem symbolischen Spatenstich der nächste Bauabschnitt für den Ersatzneubau am KRH Klinikum Robert Koch in Gehrden offiziell eingeläutet. Vertreterinnen und Vertreter aus Landes- und Regionalpolitik, dem Klinikverbund sowie den Projektbeteiligten setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung in der Region Hannover.
Mit diesem Projekt entsteht eine hochmoderne Klinikstruktur, die den Anforderungen der Medizinstrategie 2030 konsequent Rechnung trägt und die Position des Standorts als künftiger Schwerpunktversorger stärkt.
Projektumfang und Zielsetzung
Der Ersatzneubau umfasst rund 37.000 m² Neubaufläche. Geplant sind unter anderem:
- 250 Betten auf acht Pflegestationen
- Zentraler Operationsbereich
- Entbindungsstation
- Herzkathetermessplätze
- Aufnahme- und Untersuchungszentrum
- Interdisziplinäre Endoskopie
- Elektivaufnahme
In Kombination mit dem Bestandsgebäude stehen künftig insgesamt 349 Betten zur Verfügung. Ziel ist eine moderne, patientenorientierte Versorgung bei gleichzeitig hoher betrieblicher Effizienz und nachhaltiger Infrastrukturentwicklung.
Unsere Rolle: Fachplanung für Elektrotechnik und Versorgungstechnik
Als Fachplaner für Elektrotechnik und Versorgungstechnik verantworten wir die technische Gebäudeausrüstung (TGA) des Ersatzneubaus.
Unsere Aufgabe ist es, die infrastrukturelle Grundlage für einen sicheren, leistungsfähigen und langfristig stabilen Klinikbetrieb zu schaffen. Dabei stehen insbesondere folgende Aspekte im Fokus:
Elektrotechnik
- Sichere und hochverfügbare Energieversorgung
- Redundanzkonzepte für kritische Funktionsbereiche
- Integration in bestehende Netz- und Versorgungsstrukturen
- Umsetzung normativer Anforderungen für Krankenhäuser
Versorgungstechnik
- Zuverlässige Medienversorgung für medizinische Bereiche
- Energieeffiziente Anlagenkonzepte
- Nachhaltige Systemlösungen
- Zukunftsfähige Erweiterbarkeit und Anpassungsfähigkeit
Die besondere Herausforderung liegt in der engen Verzahnung von Neubau und Bestand sowie in der Planung unter Berücksichtigung komplexer Klinikprozesse. Technische Systeme müssen nicht nur normgerecht, sondern vor allem betriebssicher, resilient und langfristig wirtschaftlich ausgelegt sein.
Komplexität im Krankenhausbau
Krankenhäuser gehören zu den anspruchsvollsten Gebäudetypologien. Sie erfordern:
- Höchste Versorgungssicherheit
- Klare Redundanz- und Sicherheitskonzepte
- Präzise Abstimmung zwischen Bau, Medizintechnik und TGA
- Flexible Infrastruktur für zukünftige medizinische Entwicklungen
Die technische Gebäudeausrüstung ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie sichert nicht nur den laufenden Betrieb, sondern beeinflusst maßgeblich Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit der gesamten Einrichtung.
Von der Planung in die Umsetzung
Mit dem Spatenstich endet eine intensive Planungsphase und die Umsetzung wird sichtbar. In den kommenden Jahren entsteht schrittweise eine moderne, leistungsfähige Gesundheitsinfrastruktur für die Region Hannover.
Die Inbetriebnahme des Ersatzneubaus ist für 2029/2030 vorgesehen.
Wir freuen uns, dieses komplexe Projekt weiterhin aktiv zu begleiten und durch unsere Fachplanung einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Klinikstandorts zu leisten.